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Schwarze Johannisbeere

Ribes nigrum

  • Familie: Stachelbeergewächse – Grossulariaceae
  • Wuchsform und Höhe: Strauch. 1–1,5 m.
  • Blüte: Unauffällige Blütenhülle, strahlig, fünfzählig, von der Farbe her rötlich oder bräunlich grün. Blumenkrone länger als Kelch, verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln, behaart und gelbknotig. 5 Staubblätter, verwachsenblättriges 2-zähliges Gynoeceum. Blütenstand nickende Traube.
  • Blätter: Wechselständig. Recht langstielig, stark duftend. Blattspreite handnervig, 3–5-teilig, am Grund herzförmig, gezähnt, auf der Oberseite kahl, auf der Unterseite behaart und gelbknotig.
  • Knospen: Eiförmig–rund, groß, grünlich. Knospen an den Kurztrieben in Trauben.
  • Frucht: Schwarze, saftige Scheinbeere.
  • Standort: Fichtenlaubmoorwälder, Laubwälder an Bachläufen, Fluss- und Bachläufe, Meeresufergebüsche und -geröllflächen. Manchmal auch Kulturflüchtling.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Schwarze Johannisbeere gehört zu den einheimischen und indigenen Pflanzenarten Finnlands. Ursprünglich ist sie eine Pflanze von Überschwemmungszonen, die sich an wechselnde, oft auch sehr nasse Bedingungen angepasst hat.

Die beerenlose Schwarze Johannisbeere unterscheidet man von der Roten Johannisbeere am besten auf Grund des starken Geruchs ihrer Blätter. Volkstümliche Bezeichnungen für die Schwarze Johannisbeere sind in Finnland auch „Gestankbeere“ u. ä. Für den Anbau wurden von der Schwarzen Johannisbeere mehrere natürliche Stämme zu ertragreicheren Arten gezüchtet. Neben den Beeren kann man auch die Blätter auf vielerlei Art verwenden, u. a. als Tee, Heilmittel und Gewürz.

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