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Schwarzerle

Alnus glutinosa

  • Familie: Birkengewächse – Betulaceae
  • Wuchsform und Höhe: Gewöhnlich ein- oder mehrstämmiger Baum. 5–20 m.
  • Blüte: Kleine Staub- und Stempelblüten in verschiedenen Blütenständen. Die Staubblüten mit gelbgrüner oder gelber Blütenhülle bilden ein dichtes, hängendes Staubblütenkätzchen. Die rot-rotbraunen Stempelblüten ohne Blütenhülle bilden ein walzenförmiges und steifes, langstieliges weibliches Kätzchen. Windblütigkeit.
  • Blätter: Wechselständig. Gestielt, ungeteilt. Blattspreite breit verkehrt eiförmig, an der Spitze gestutzt oder eingebuchtet, gezähnt oder leicht gespalten, selten eingeschnitten. Oberseite dunkelgrün, glänzend, kahl oder spärlich behaart.
  • Knospen: Eiförmig, mit Stiel, recht groß, dunkel purpurrot, kahl. Recht wenige, große Schuppen.
  • Frucht: Fruchtstand braun, zapfenartig hart. Frucht sehr kleine Nuss.
  • Standort: Ufer am Meer und Seen, Fichtenmoorwälder an Bachläufen, Ränder fruchtbarer Sümpfe, Laubfichtenmoorwälder, feuchte Laubwälder. Auch Zier- und Kulturbaum.
  • Blütezeit: April.

Die Erlen (Alnus) sind vor Aufbrechen der Blätter blühende Bäume oder große Sträucher. Sie haben die Fähigkeit, freien Stickstoff aus der Luft mit Hilfe ihrer Wurzelknollenbakterien zu binden und darüber den Boden zu verbessern. Zur Gattung der Erlen gehören etwa 30 Arten. Die meisten Erlenarten gibt es in Nordamerika und Ostasien. Die Schwarzerle ist ursprünglich ein Baum nährstoffreicher Feuchtgebiete und von Überschwemmungsflächen. Daher benötigt sie zum Gedeihen fließendes Oberflächen- oder Grundwasser. Die Samen verbreiten sich mit dem Wasser. Die Schwarzerle verträgt auch Meerwasser gut. Aus dem weichen Holz der Schwarzerle wurden früher Holzschuhe und in Glasfabriken Formen gemacht. Es eignet sich auch für Nassbauten, weil es lange beständig gegen Faulen ist.

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