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Stachelbeere

Ribes uva-crispa

  • Familie: Stachelbeergewächse – Grossulariaceae
  • Wuchsform und Höhe: Stamm mit Stacheln (Knoten gewöhnlich mit drei Stacheln). 0,5–1 m.
  • Blüte: Blütenhülle klein, strahlig, 5-zählig. Kleine weiße Blütenblätter. Kelchblätter rötlich oder gelbgrün. 5 Staubblätter, verwachsenblättriges 2-zähliges Gynoeceum. Blüten in den Blattachseln in Gruppen von 1–3 Blüten.
  • Blätter: Wechselständig. Recht klein, gestielt. Blattspreite tief dreifach eingeschnitten, gezähnt, kahl oder spärlich behaart, auf der Unterseite blaugrün.
  • Knospen: Schmal spitz, spitz zulaufend, Knospenschuppen kahl–an den Rändern kurz behaart.
  • Frucht: Rote, gelbe, grünliche oder blass farblose, saftige Beere mit ledriger Schale, die oft behaart ist.
  • Standort: Felskuppen, Waldränder, Ufer. Für gewöhnlich immer Kulturüberrest oder -flüchtling.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Gattung der Johannisbeeren (Ribes) umfasst etwa 150 Arten auf der nördlichen Erdhalbkugel und in den Gebirgen Südamerikas. Die Johannisbeeren sind bis auf einige Ausnahmen einhäusige Sträucher.

Die Stachelbeere gehört nicht zum indigenen Pflanzenbestand Finnlands, sondern ist eine aus Mitteleuropa eingeschleppte Pflanze. An natürlichen Standorten anzutreffende Stachelbeeren sind immer Kulturüberreste oder von Vögeln dorthin verbreitet worden. Die Glieder der Stachelbeerzweige tragen gewöhnlich drei Dornen. Der finnische Name „Pelzige“ kommt von der Behaarung der Beere. Allerdings variieren die Behaarung sowie die Farbe, Größe und Form der Beere sehr stark mit der Unterart oder Spezies.

Der Stachelbeermehltau ist der schlimmste Feind der Stachelbeere. Die im Anbau eingesetzten Arten sind für gewöhnlich mehltauresistent. Die in Mitteleuropa ursprünglich vorkommende Stachelbeere ist dagegen anfällig für den Mehltau.

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