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Stieleiche

Quercus robur

  • Familie: Buchengewächse – Fagaceae
  • Wuchsform und Höhe: Baum. 10–20 m.
  • Blüte: Die kleinen, gelbgrünen Staub- und Stempelblüten stehen in verschiedenen Blütenständen. Der männliche Blütenstand ist ein hängendes, der weibliche Blütenstand ein 2–4-blütiges aufrechtes Kätzchen. Windblütigkeit.
  • Blätter: Wechselständig. Kurzstielig, jung behaart, später kahl. Blattspreite verkehrt eiförmig, etwa 10–15 cm lang, gelappt, ledrig. Die Lappen sind an der Spitze rund.
  • Knospen: Prall eiförmig, hellbraun, Knospenschuppen an den Rändern dunkler. Knospen an den Verzweigungsenden in Gruppen.
  • Frucht: Vom becherartigen Außenkelch umgebene Nuss bzw. Eichel.
  • Standort: Heidewälder, laubwaldartige Wälder und Felsränder. Auch als Zierbaum, oft Kulturflüchtling.
  • Blütezeit: Juni.

Die Stieleiche ist ein Baum mit starkem Stamm und kräftigen Ästen. In Finnland ist sie am ehesten in der Provinz Varsinais-Suomi, dessen Provinz-„Blume“ sie ist, beheimatet. Die Stieleiche blüht beim Aufbrechen der Blätter und verlangt viel Licht und Feuchtigkeit. Die Stieleiche ist langlebig, sie kann bis zu 1 000 Jahre alt werden. Sie ist auch das Sinnbild für Zähigkeit und Stärke. Die Wikinger hielten sie für den Baum des Gewittergottes Thor. Später wurden angesehene Menschen mit Eichenlaubkränzen bekränzt.

Die Gattung der Eiche (Quercus) ist sehr alt. Aus Nordamerika kennt man viele Fossilien aus Schichten bereits aus der älteren Kreidezeit. Die Gattung umfasst sogar eng begrenzt noch mehr als 600 Arten. In den Mittelmeerländern beispielsweise sind immergrüne Eichenarten mit ledrigen Blättern typisch.

Die Stieleiche ist ein wertvoller Baum für Parkett und Möbel. Früher wurde sie auch viel im Schiffsbau verwendet. Zusätzlich erhielt man aus der Rinde Gerbstoffe und Heilmittel.

Auf Åland sind vom Umfang her mehr als 170 cm dicke Bäume geschützt.

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