Sambucus nigra Sambucus nigra Sambucus nigra

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Traubenholunder

Sambucus racemosa

  • Familie: Moschuskrautgewächse – Adoxaceae
    (früher Geißblattgewächse – Caprifoliaceae)
  • Wuchsform und Höhe: Sich nach außen verzweigender Strauch. 2–4 m.
  • Blüte: Blütenhülle klein, 5-zählig, strahlig. Blütenblätter grünlich- oder gelbweiß, an der Spitze rund. Kelchlappen dreieckig. 4–5 Staubblätter, Fruchtblatt mit drei Narben, ohne Griffel. Blüten geruchlos. Blütenstand dichte Doppeltraube.
  • Blätter: Gegenständig, recht langstielig, groß, unpaarig gefiedert, gewöhnlich fünffach gefiedert, übelriechend. Fiederblättchen 5–10 cm lang, lanzettlich-eiförmig, spitz gezähnt, auf der Unterseite behaart, gräulich. Herbstfärbung violettrot.
  • Blattknospen: Gegenständig, groß, verkehrt eiförmig – rund.
  • Frucht: Kleine, rote Steinfrucht. Giftig.
  • Standort: Ursprünglich Zierstrauch. Als Kulturflüchtling auf Kulturland, in Wäldern, auf Felsen, an Wegrändern, auf Brachland.
  • Blütezeit: Mai–Juni.
  • Invasivitätsbewertung: Invasive gebietsfremde Art (Neophyt).

Zur Gattung der Holunder (Sambucus) gehören einzig und allein verholzende Pflanzen, vor allem Sträucher. Der Traubenholunder gehört nicht zum indigenen Pflanzenbestand Finnlands, sondern ist eine vom Menschen verbreitete Zierpflanze, die sich hier etabliert hat. Man findet sie in einem großen Teil Südfinnlands. Der giftige, sich nach außen verzweigende Strauch mag besonders stark stickstoffhaltige Standorte wie die Rückseiten von Ställen. Der Traubenholunder blüht recht zeitig im Frühsommer. Die Vögel fressen seine Beeren und verbreiten sie dabei von den Höfen in die umgebenden Wälder. Man kennt vom Traubenholunder auch unterschiedlich stark gefiederte und geschlitzte Formen.

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